Seit der Einführung des Zusatzbeitrags der gesetzlichen Krankenkassen haben insgesamt 13 der gesetzlichen Krankenversicherer sowie drei Betriebskrankenkassen von ihren Mitgliedern die Zusatzbeiträge eingefordert. Dabei ist ein maximaler Zusatzbeitrag von 37,50 Euro zulässig, die meisten Kassen fordern aber nur einen Betrag um 8 Euro monatlich.
Dennoch haben viele Versicherte sich bisher geweigert, diese Zusatzbeiträge zu zahlen. Die Krankenkassen versuchen derzeit, diese bisher nicht entrichteten Beiträge durch Mahnungen in schriftlicher und telefonischer Form einzutreiben. Insgesamt sind es rund ein Drittel der Versicherten, die ihre Zusatzbeiträge bisher nicht entrichtet haben. Damit verweigerten seit Anfang des Jahres mehr als eine Million Versicherte die Zahlung der Zusatzbeiträge.
Am stärksten betroffen sind einer Umfrage der BILD-Zeitung zufolge die BKK für Heilberufe und die BKK Gesundheit. Diese Kasse verzeichnen säumige Beiträge in Höhe von 30 Prozent. Die KKH Allianz hat eine Säumnisrate von über 10 Prozent zu beklagen. Ziemlich genau 10 Prozent Säumnisrate verzeichnet die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK).