Aus der Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions) 2008 geht hervor, dass 14 Prozent der deutschen Bevölkerung nach eigenen Angaben 2008 in Wohnungen oder Häusern mit Feuchtigkeitsschäden lebten. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Zu den Feuchtigkeitsschäden zählen feuchte Wände und Fundamente, Fäulnis in Fensterrahmen und Fußböden sowie undichte Dächer.
Damit liegt Deutschland unter dem EU-weiten Durchschnitt. In den Ländern Bulgarien, Ungarn und Slowenien liegt der Anteil bei knapp über 30 Prozent. Den geringsten Anteil weist Finnland mit 4,4 Prozent auf, gefolgt von Malta mit 6,8 Prozent, Schweden mit 8 Prozent und Dänemark mit 8,7 Prozent.
Methodische Erläuterungen, Publikationen und Ergebnisse aus EU-SILC sind auf der Themenseite des Statistischen Bundesamtes unter "Leben in Europa" einzusehen.