Rente mit 67 ist immer wieder ein Thema in zahlreichen Diskussionen und Debatten. Im Jahr 2007 wurde diese neue Regelaltersgrenze von der Regierung beschlossen und wird zwischen 2012 und 2029 umgesetzt werden. Die Einführung der neuen Regelaltersgrenze erfolgt schrittweise gemessen am Geburtsjahrgang, d.h. von 2012 bis 2024 erst einen Monat pro Geburtsjahrgang bis zum vollendeten 66. Lebensjahr. Ab 2024 dann zwei Monate pro Geburtsjahrgang bis zum vollendeten 67. Lebensjahr.
Heute gehen die Deutschen im Schnitt mit 63 Jahren in den Ruhestand.
Ein ausschlaggebender Faktor für diese Entscheidung war die immer besser werdenden Konstitution und Leistungsfähigkeit der älteren Bevölkerung aufgrund besserer medizinischer Versorgung und eines gesünderen Lebensumfelds. Auch in Anbetracht des immer weiter zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland ist das Know-How der Alten mehr und mehr im Kommen.
Von der längeren Berufstätigkeit profitiert auch der Staat; ihm wir die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung mit Blick auf die Zukunft erleichtert. Der Bürger profitiert bis zum Jahr 2030 von einer Beitragsentlastung von einem halben Prozent.
In ganz Deutschland waren 2008 knapp 40 Prozent der über 60-jährigen Männer noch berufstätig. Bei den Frauen waren es in Westdeutschland mehr als 30 Prozent und in Ostdeutschland über 20 Prozent der über 60-Jährigen, die einer täglichen Arbeit nachgingen.