Wenn es auch nur eine geringe Verzinsung bringt: Das klassische Sparbuch oder Sparkonto ist mit einem Anteil von 49,1 Prozent die beliebteste Geldanlage der Deutschen. Diese Vorliebe ist bei allen Altersgruppen, beiden Geschlechtern, in den alten wie auch in den neuen Bundesländern gleich.
Auch wenn das monatliche Einkommen eines Haushalts unter 2.500 Euro liegt, ist zu 46,7 Prozent ein Sparkonto vorhanden. Bereits die zweitliebste Geldanlage, der Bausparvertrag, ist mit 35 Prozent weit abgeschlagen. Auf dem dritten Rang folgt die Lebensversicherung mit 31,2 Prozent. Lediglich 21,9 Prozent der Deutschen (in den neuen Bundesländern sogar nur 14,8 Prozent) haben Fonds oder Aktien. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Postbank.
Wie wichtig ist die Sicherheit und Rendite einer Geldanlage?
Für 49,5 Prozent der Deutschen ist die Sicherheit einer Geldanlage besonders wichtig. Unterschiede bei der Gewichtung dieser Frage gibt es regional nach West (47,8 Prozent) und Ost (56,7 Prozent) sowie zwischen Frauen (47,2 Prozent) und Männern (51,9 Prozent). Auf eine gute Rendite schauen zunächst 14,1 Prozent der Westdeutschen und 5,8 Prozent der Ostdeutschen sowie 13,3 Prozent der Frauen und 11,6 Prozent der Männer.
Überraschend dürfte die Aussage sein, dass es für nur ca. 5 Prozent aller Geldanleger besonders wichtig ist, dass sie die Finanzprodukte vollständig verstehen.