Die Rente mit 67 soll kommen, und mit der Verabschiedung des Rentenversicherungsberichts 2010 und dem Bericht zur Rente mit 67 durch das Bundeskabinett ist sie wieder einen Schritt näher gerückt.
Zu den Berichten äußerte sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CDU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach. Sie wartete mit einer guten Nachricht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf. Deren Rentenbeiträge, die die Rente zum größten Teil finanzieren, würden ab 2014 gesenkt werden können.
Eine höhere Lebenserwartung soll sich auch in längerer Lebensarbeitszeit niederschlagen
Fischbach führte weiter aus, dass die Wirtschaft aufgrund des demografischen Wandels künftig nicht auf das Erfahrungswissen und die Kompetenz älterer Arbeitnehmer verzichten könne. Daher würde die Rente mit 67 Sinn machen. Die heute höhere Lebenserwartung der Menschen müsse sich auch auf die Dauer des Arbeitslebens niederschlagen. Nur so könne die Rente künftig bezahlbar bleiben. Auch würde ansonsten die jüngere Generation übermäßig belastet. Daher ginge der Vorschlag des DGB auch in die falsche Richtung. Die Arbeitnehmer dürften nicht mit weiter steigenden Beiträgen belastet werden. Der DGB hatte vorgeschlagen, den Renteneintritt bei 65 Jahren zu belassen und stattdessen die Beiträge zur Rentenversicherung zu erhöhen.