Autobatterien im Test mit schlechten Ergebnissen

  1. 10.12.2010 13:31
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Ein aktueller Test von Starterbatterien durch den ADAC hat herausgefunden, dass nicht immer draufsteht was wirklich drin ist. Viele der getesteten Batterien wiesen Differenzen zwischen den aufgedruckten und den tatsächlichen Werten auf.

6 verschiedene Batterien im Test

Der ADAC hatte 6 verschiedene Starterbatterien auf Herz und Nieren geprüft. Die Tests umfassten Startleistung, Wasserverbrauch, Tiefentladung sowie Zyklenfestigkeit und Korrosion im Hinsicht auf Haltbarkeit.

Einige schlechter als 2007

Dabei fiel auf, dass einige sogar trotz höherem Preis schlechter wurden als dies bei einem ähnlich gelagerten Test vor 3 Jahren der Fall war.

Die besten und die schlechtesten im Test

Die Exide Premium EA722 sowie die Banner Power Bull flogen gleich zu Anfang des Tests aufgrund ihres schlechten Kaltstartverhaltens raus. An diesen beiden Batterien wurden keinen weiteren Tests mehr durchgeführt.

Mit der besten Wertung in Form von "gut" schloss die Autobatterie Moll M3plusK2 ab. Sie hat sich sogar gegenüber dem Test von 2007 noch verbessert.

Die Bosch Silver schnitt mit "befriedigend" ab, die Arktis Qualitätsbatterie und Arktis High Tech konnten nur mit "ausreichend" punkten. Letztere hat sich gegenüber dem alten Test leicht verbessert.

Winterlicher Pannengrund Nr. 1

Die ADAC Pannenstatistik zeigt, dass in der kalten Jahreszeit Probleme mit der Batterie den Hauptteil der Einsätze ausmachen.

Dunkle Zeiten für Starterbatterien

Es wird vermutet, dass sich in Zukunft die Batteriehersteller auf die Produktion von Start-Stopp-Batterien konzentrieren werden, da die Automobilindustrie erhöhten Bedarf sieht. Das könnte bedeuten, dass die herkömmlichen Batterien stiefmütterlich behandelt werden und es Probleme bei Qualität und Beschaffung geben könnte.

Eindeutige Kennzeichnung statt Code

Ein weiteres großes Problem ist, dass der Autofahrer nicht erkennen kann, wie alt die Batterie ist. An Stelle eines Herstellungsdatums beschriften die Hersteller ihre Autobatterien lediglich mit einem Code, den der Kunde jedoch nicht selbst entschlüsseln kann.

Daher werden vom ADAC nun Forderungen an die Batteriehersteller laut, eindeutige Kennzeichnungen anzubringen, damit es dem Autofahrer möglich ist, auf einen Blick das Alter sowie die Inspektionsintervalle der Batterie ersehen zu können.

Unter www.adac.de/tv bietet der ADAC einen Video-Bericht an.




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