Studie Geldanlage: Vermietete Immobilien Favorit der privaten Altersvorsorge

  1. 13.12.2010 13:25
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Mit einem Rekordwert seit 2004 sehen inzwischen rund 12,5 % der Berufstätigen Erträgen aus Miete oder Pacht entgegen - zusätzlich zu ihrer gesetzlichen Rente im Alter. Im letzten Jahr waren es erst 10 %. Dies belegt eine repräsentative Studie der Postbank, die zusammen mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt wurde. Waren es im Vorjahr noch 27 %, sind es inzwischen 29% der Berufstätigen, die Mieteinkünfte für die optimale Ergänzung der Altersvorsorge halten. Während ca. 31 % der Berufstätigen in den alten Bundesländern auf diese Form der Altersvorsorge setzen, nutzt mit ca. 17 % nur knapp die Hälfte der Berufstätigten in den neuen Bundesländern diese Art der Altersvorsorge.

Günstige Zinsvoraussetzung für den Immobilienerwerb

Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, sieht für die Folgejahre überaus begünstigende Umstände für die Fortsetzung dieses Trends voraus. Durch eine Kombination aus niedrigem Zinsniveau plus Konjunkturaufschwung sei das Finanzklima nämlich besonders günstig für den Immobilienerwerb. Außerdem ist Deutschland von der sogenannte Immobilienpreisblase nicht belastet, außerdem liegen die Preise für Wohnimmobilien noch in etwa auf dem Niveau von 2000. Ein Überangebot sei ebenfalls kein Problem, dies berechnete die Postbank unter Berücksichtigung sehr niedriger Fertigstellungszahlen.

Unterschiede nach Geschlecht, Wohnort und Bildungsgrad

Nicht nur diese Zahlen offenbaren die Unterschiede hinsichtlich der persönlichen Bewertungen von vermietetem Eigentum zur Altersvorsorge in den Ansichten der Bürger im Osten und Westen der Republik. Die Studie unterschied bei der Befragung der Berufstätigen zusätzlich nach Frauen und Männern und berücksichtigte die Einflüsse unterschiedlicher Bildungsabschlüsse. Demnach steht Mieteigentum als Altersvorsorge mit knapp über 30 % in der Gunst berufstätiger Männer, während in der Gruppe der berufstätigen Frauen 27 % diese Form favorisieren. 36 % der Berufstätigen mit Abitur und nur 29 % der Berufstätigen mit einfachem Schulabschluss sehen in Einkünften aus Pacht oder Miete eine ideale Aufstockung der Rente.




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