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In Dortmund sind am 25. Januar die Tarifverhandlungen von RWE (Energieversorger) erfolgreich abgeschlossen worden. Ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) und der IG BCE einigten sich mehrheitlich in der gemeinschaftlichen Tarifkommission auf einen Kompromiss. Die 28.000 Beschäftigten des Energieversorgers erhalten danach 3,4 Prozent mehr Gehalt und das rückwirkend ab 01.11.2010. Die Forderung der Gewerkschaften lag anfangs bei 6,5 Prozent.
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten
Peter Lafos (ver.di), der Leiter der Gewerkschaftsverhandlungen, sagte: "In der sechsten Verhandlungsrunde zeigten wir die größte Bereitschaft zu einem Kompromiss". Trotzallem ist das Ergebnis zufriedenstellend. Zu verdanken ist dieser annehmbare Tarifabschluss der enormen Streikbereitschaft in den Verwaltungen, den Netzbetrieben und in den Kraftwerken im Tagebau. "In Zukunft wird es seitens der RWE keinen Versuch eines Tarifdiktates mehr geben.", so Peter Lafos. Über 6.000 Mitarbeiter hatten sich in den letzten Tagen an einem Streik beteiligt.