In seiner März-Ausgabe beschreibt die Zeitschrift Finanztest der
Stiftung Warentest ausführlich die besten Index- und Aktienfonds im Dauertest und spricht Empfehlungen zur Teilhabe an der positiven Börsenentwicklung aus. So empfiehlt Finanztest als Geldanlage durchaus einen gewissen Anteil Aktien, und zwar in Form von Index- oder gemanagten Aktienfonds mit gestreutem Risiko.
Regelmäßige Kontrolle bei gemanagten Aktienfonds
Diejenigen Anleger, die sich aktiv und intensiv mit den Aktienmärkten befassen und ihr Depot, sowie ihren Fondsmanagers regelmäßig kontrollieren mögen, können mit solchermaßen aktiv gemanagten Fonds Renditen erzielen, die oberhalb des Börsenindexes liegen, auf den sie sich beziehen. Diese Erwartung ist auf Dauer jedoch nicht zu realisieren.
Indexfonds = Exchange Traded Funds bedürfen weniger intensiver Überwachung
Weniger aktive Anleger, sind mit Indexfonds, die auch ETFs (Exchange Traded Funds) genannt werden, gut beraten. Allerdings bedarf es hier umfassender Vorabinformationen und einem Augenmerkauf die Absicherung der Fonds - es besteht das Risiko der Insolvenz der Geschäftspartner. Sie entwickeln sich parallel zum Börsenindex.
Diese Indexfonds halten dabei nicht unbedingt Aktien aus dem Bezugsindex. Sogenannte Schwellenländerfonds zum Beispiel generieren sich aus Aktien der Euroländer. Swaps, also Tauschgeschäfte mit einer Bank, ermöglichen das. Es gibt sogar Indexfonds, die überhaupt nur ein Tauschgeschäft und gar keine Aktien enthalten. Dann gibt es noch ETFs, die die Originalwerte kaufen. Um zusätzliche Einnahmen zu erzielen werden letztere im Wesentlichen weiter verleihen.