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Den Angaben der Deutschen Bundesbank zufolge war die Anzahl der Depots der deutschen Haushalte 2010 rückläufig, dagegen wurde ein Anstieg der Kurswerte verzeichnet.
Von den privaten Haushalten in Deutschland verfügen mehr als 66 Prozent über ein Wertpapierdepot bei einer Bank. Ende 2010 wurden von den Banken rund 27 Wertpapierdepots verwaltet. Die Anzahl ging damit im Vergleich zu 2009 um rund 1 Million zurück und im Jahresvergleich zu 2008 war die Anzahl sogar um 2 Millionen rückläufig.
Trotz des Rückgangs der Anzahl der Depots wurde jedoch ein Anstieg des Kurswerts verzeichnet. Der Gesamtwert aller Papiere lag zum Jahresende 2010 bei rund 809 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 9 Prozent gegenüber dem Jahresende 2009. Gegenüber 2008 betrug der Anstieg des Werts der Depots um 15 Prozent.
Investmentzertifikate sind die beliebtesten Wertpapiere in den Depots der deutschen Privathaushalte. Innerhalb der letzten 3 Jahre nahmen Investmentzertifikate rund die Hälfte des Gesamtvermögens in den Depots ein. Auf Rang 2 in der Beliebtheitsskala liegen die Schuldverschreibungen. Den geringsten Anteil am Depotvermögen nehmen Aktien ein, dennoch steigerte sich das Aktienvermögen seit 2008 um knapp 55 Prozent.