Mehr Verkehrstote im Januar 2011 als im Januar 2010

  1. 28.03.2011 14:00
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Verkehrsunfall
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Weniger glatte Straßen sorgen für mehr Verkehrstote. Das Statistische Bundesamt (Destatis)teilt mit, dass nach vorläufigen Ergebnissen im Januar 2011 die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland um 24 Prozent gegenüber Januar 2010 gestiegen ist. Im Januar kamen auf deutschen Straßen 241 Menschen ums Leben – 47 mehr als im Vergleichsmonat 2010. Auch die Zahl der Verletzten stieg um 6,8 Prozent auf rund 22.000 an.

Mehr Tote, weniger Sachschäden
Dabei sank die Anzahl der Verkehrsunfälle um 8,4 Prozent. Ganze 177.800 Mal musste die Polizei im Januar 2011 zu Verkehrsunfällen ausrücken. Die Zahl der Verkehrsunfälle, die "lediglich" Sachschaden vorzuweisen hatten, sank um 9,9 Prozent auf 160.900, während die Unfälle mit Personenschäden um 7,8 Prozent auf 16.900. Als Grund für diese Veränderungen wird die veränderte Witterungslage angegeben. Während im Januar 2010 Schnee und Eis auf deutschen Straßen vorherrschten und dadurch mehr Sachschäden auftragen, war der Januar 2011 wärmer und die Straßen meist frei. Bei schlechten Straßenverhältnissen fahren die Verkehrsteilnehmer vorsichtiger und Unfälle gehen meist glimpflicher aus, außerdem sind weniger Zweiradfahrer unterwegs.

Niedersachsen trauriger Spitzenreiter
Getrennt nach Bundesländern betrachtet, stieg die Anzahl der Verkehrstoten in Niedersachsen am stärksten an, hier wurde ein Plus von 17 Personen verzeichnet, was einen Anstieg um 71 Prozent bedeutet. Brandenburg zählte 13 Verkehrstote, 4 mehr als im Januar 2010, in Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der Verkehrstoten von 4 im Januar 2010 auf 10 im Januar 2011. Dagegen starben auf den Straßen Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens im Januar jeweils 7 Personen weniger als im Januar 2010, in Thüringen war es eine Person weniger als im Januar 2011. Insgesamt mussten 12 Bundesländer im Januar 2011 mehr Verkehrstote verzeichnen als im Januar 2010.




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