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Im Einfamilienhaus lassen sich zu 400 € sparen
Stimmt man das Ein- und Ausschalten der Heizungsanlage auf die tatsächlichen Witterungsbedingungen ab, lassen sich gemäß Berechnungen der Energie-Agentur NRW jährlich mehrere Hundert Euro sparen. Bernd Geschermann, Energieberater bei der Energie-Agentur NRW, erklärt, dass die angepasste Einstellung die unnötige Wärmeproduktion an milden Herbst- oder Frühlingstagen verhindert.
So haben konkrete Berechnungen ergeben, dass in einem Einfamilienhaus entsprechende Einstellungen an Zeitschaltuhren, eine wetterabhängige Abschaltung der Heizung oder der Umwälzpumpen zu einer Jahresersparnis von bis zu 400 € führen können. Durch die Abschaltung der Umwälzpumpe bei älteren Anlagen mit zentraler Warmwasserbereitung kann eine Stromkostenersparnis von bis zu 100 € Euro im Sommer erreicht werden.
Automatische Heizgrenzschaltung
Sind Heizungsanlagen mit automatischer Heizgrenzschaltung ausgestattet, bedarf es keiner manuellen Umstellung auf Sommerbetrieb. Der Energieexperte weist in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit eines Austausches des Heizkessels, um Energie und damit Kosten zu sparen, sind doch erfahrungsgemäß insbesondere alte Modelle oft überdimensioniert und weisen einen schlechten Nutzungsgrad auf.
Sofern Warmwasserbereitung und Heizung verbunden sind, empfiehlt sich statt einer Abschaltung eher eine Umstellung auf Sommerbetrieb oder Ruhemodus (stand by).