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Gegenüber dem Berliner Tagesspiegel wies der Vorstandsvorsitzende Kröger der DDB-Holding darauf hin, dass viele Unternehmen, die Online-Netzwerke zu Werbezwecken nutzen, die Gefahren der negativen Werbung nicht sehen.
In seinem Interview gegenüber dem Tagesspiegel sagte Kröger einen Supergau für Markenhersteller voraus, der daraus entsteht, dass die Netzgemeinde von Facebook & Co. sich gegen eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Produkt richtet und damit Druck ausübt. Das könnte im schlimmsten Fall zu einem globalen Aus einer bestimmten Marke führen. Fehler von Marken sowie Fehler des Unternehmens würden in solchen Netzwerken gnadenlos aufgedeckt und als Druckmittel eingesetzt.
Internetwerbung wird zu naiv betrachtet
Viele Unternehmen glauben, mit Facebook ein gutes Werbemittel an die Hand zu bekommen. Sie gehen oft zu naiv an die Sache heran und wissen manchmal weder warum noch wie sie sich auf Facebook werbewirksam präsentieren können. Kröger wies darauf hin, dass das Internet nun mal nicht wie Plakatwerbung oder Fernsehwerbung funktioniert, sondern hier vor allem das Empfehlungsmarketing ausschlaggebend ist. Das rund um die Uhr einsehbare Urteil der Netzwerker könne maßgeblich dazu beitragen, ob eine Marke steht oder fällt. Internetwerbung sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden.