© Apple / TarifeVerzeichnis.de
Die japanische Wirtschaft ist durch das Erdbeben, wie auch durch den Tsunami und seine Folgen massiv belastet. Natürlich überträgt sich diese auch auf Apple-Zulieferer, deren Konzept auf der Lieferung von Komponenten aus Japan für ihre Produkte basiert. Der daraus resultierende Produktionsausfall beschert dem Weltmarkt letztendlich höhere Preise. Wie jetzt das taiwanische Branchenportal Digitimes meldet, wolle Apple genau diese Preissteigerungen komplett abdecken.
Kontinuierliche Belieferung oberstes Prinzip
Hauptmotivation für Apple ist die Gewährleistung einer konstanten und kontinuierlichen Belieferung. Immerhin bietet sich durch die Materialknappheit die Möglichkeit, einige Konkurrenten in die Schranken zu weisen.
Dahinter steht das ambitionierte Ziel, die iPad 2-Produktion im aktuellen Quartal auf eine Stückzahl von monatlich vier Millionen zu steigern. Dafür halten die japanischen Komponentenhersteller noch eine ausreichende Anzahl Material vor. Wie Digitimes wissen will, neigt sich dieser Vorrat schon im nächsten Monat dem Ende zu. Inwiefern bereits im Juni wieder normale Produktionsvoraussetzungen vorherrschen, bleibt allerdings abzuwarten.
Druck auf Mitbewerber nimmt zu
Überflüssig zu erwähnen, dass diese Strategie einigen Druck für die Mitbewerber bedeutet. Der eine oder andere könnte bei dem bevorstehenden Preiskampf auf der Strecke bleiben. Apple kann es sich aufgrund des Ausnahmeerfolges von iPhone und iPad leisten, zusätzlichen Druck auszuüben. Schließlich wuchs das Barvermögen des Unternehmens in den vergangenen Jahren auf ca. 50 Milliarden US-Dollar.