© Fotowahn - Fotolia
Auf seiner Website unter www.adac.de/tanken spricht der ADAC die Empfehlung aus, die Gelegenheiten zum Sparen beim Tanken zu nutzen, wo sie sich bieten. Schließlich werden die Preisunterschiede immer auffallender. Detaillierte Informationen zu den Entwicklungen des Kraftstoffmarktes finden sich im Internet.
Untersuchung ergab regelmäßige Muster im Wochenverlauf
Die Untersuchung der Preise im Wochenverlauf legte ein regelmäßiges Muster offen. So steigen die Preise im Zeitraum Montag bis Mittwoch deutlich an und sinken dann wieder im Zeitraum von Freitag bis Sonntag. Seit 2007 wird das Sparpotenzial zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wochentag ermittelt. Betrug der Preisunterschied seinerzeit noch zwei Cent für Benzin und Diesel, so stieg er 2008 auf 3,2 Cent für Benzin und 3,1 Cent für Diesel an und kletterte 2009 sogar für Benzin auf 3,5 Cent und für Diesel auf 3,7 Cent.
Wer sparen will, tankt sonntags
Wer sparen will, tankt folglich am Sonntag. Freitags tanken zu müssen, belastet des Autofahrers Geldbörse besonders. Der ADAC hat für das Jahr 2010 durchschnittliche Tageskraftstoffpreise ermittelt und dabei folgendes herausgefunden: Superbenzin kostet sonntags im Schnitt pro Liter 1,387 € und an Freitagen 1,421 €. Immerhin eine Differenz von 3,4 Cent.
Für Diesel-Fahrer war der Unterschied noch deutlicher: An Freitagen zahlten sie durchschnittlich 1,231 €, an Sonntagen lediglich 1,194 €. Bedeutet für Diesel einen Preisunterschied von 3,7 Cent. Während sich der Montag in den Jahren 2008 und als besonders günstig herausstellte, beweist die neuerlich Untersuchung des ADAC, dass sich nunmehr der Sonntag zum Tag des Sparfuchses herauskristallisiert - kraftstofftechnisch gesehen.