© Apple / iPad 2
US-Politiker Jesse Jackson Jr. bezeichnete das iPad in einer Rede vor dem Kongress als Job-Killer. Er macht den Chef des Apple-Konzerns, Steve Jobs, dafür verantwortlich, durch seine Werbung für die Bedien- und Nutzerfreundlichkeit des Tablet-PCs die Amerikaner sukzessive zu verführen: Weg von papiernen Ausgaben von Büchern und Zeitschriften hin zu digitalen Medien.
Tausende Arbeitsplätze bedroht
In der Folge seien durch die Nutzung von iBooks immer mehr Arbeitsplätze in den Verlagen und Geschäften bedroht, Schließungen seien die Folge. Von Tausenden sprach er in seiner Rede. Jacksons Einschätzung außerdem deswegen, weil das Gerät nicht etwa in den Vereinigten Staaten, sondern in China hergestellt werde.
Negativbeispiel: Ausgabe von iPads anstelle von Büchern an der Uni
So führte der US-Politiker die Chikagoer Universität als Negativbeispiel an. Dort erhalten Erstsemester anstelle von Büchern iPdas mit dem Ziel, binnen der nächsten 4 Jahre gänzlich auf elektronische Lehrmittel umzusteigen und nahezu ohne Papier auszukommen. Jackson prangerte dieses Vorgehen an, befürchtet er doch den weiteren Verlust von Arbeitsplätzen in Verlagen, Buchläden und anderen Branchen der Papierindustrie.