Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, das Breitband derart auszubauen, dass möglichst 2015, spätestens jedoch 2018, in Deutschland Hochleistungsnetze mit einer Downloadrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung stehen.
Letzte Breitband-Versorgungslücke noch 2011 geschlossen?
Wie aus der Antwort der Bundesregierung (17/5588) auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion (17/3899) hervorgeht, ist das Etappenziel indes zu 98,5 % erreicht: Eine flächendeckende Breitband-Versorgung mit einer Leistungsrate von mindestens 1 Mbit/s.
Es liegen Zusagen der Mobilfunkunternehmen mit einer Frequenzzuteilung für LTE (Long Term Evolution) im Bereich von 80 MHz vor, die weißen Flecken auf der Versorgungslandkarte noch im laufenden Jahr auszuradieren.
Breitband im Osten am schlechtesten ausgebaut
Konkrete Zahlen wurden in der Regierungsantwort ebenfalls genannt. So ist die Breitband-Versorgungslage in den beiden ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern mit 93,4 % und Thüringen mit 93,5 % am schlechtesten. Die Fläche Nordrhein-Westfalens ist mit 99,2 % nahezu gedeckt. In Berlin, Bremen und Hamburg lassen sich knapp 100 % vorweisen.
Die Regierung ist bereit, gegebenenfalls Mittel über bestehende Förderprogramme Mittel für den ländlichen Bereich bereitzustellen, sofern der Markt dort eine Lücke lassen sollte. Ergänzend kommen aktuelle sowie zukünftige Ausbauvorhaben, des Weiteren die Nutzung von Anbindungen per Satellit hinzu.