Wie der Blog "All Things" des Wall Street Journals mitteilt, startet Google Music. Allerdings wird der Cloud-Dienst zunächst lediglich eine virtuelle Festplatte mit einer Speicherkapazität von 20 GB im Internet bereithalten.
Musiklabels reduzieren Google Music noch auf die Speicheroptionen
Ursprünglich erwartete man eine massive Konkurrenz zu Apple in Form einer eigenen Shop-Option mit web-basiertem Musikdienst und zu Amazon mit dem Cloud Player. Jamie Rosenberg, Android-Chef bei Google, erläuterte gegenüber All Things, dass Google Music zunächst eine Cloud-basierte Speichermöglichkeit ohne Kaufoption anbieten werde.
Hintergrund seien die aus seiner Sicht bisher unerquicklichen Verhandlungen mit den Musiklabels. Ungeachtet monatelanger Verhandlungen konnte keine Einigung erzielt werden, die Labels wichen offensichtlich kaum von ihren Vorstellungen hinsichtlich der Durchsetzung Geschäftsbedingungen ab. Rosenberg bezeichnete diese als "unzumutbar" und "unhaltbar".
Android-Nutzer genießen den Musikdienst kostenfrei
Android-Nutzern wird ein 20-GB-Speicher im Internet zur Verfügung gestellt, der mit Musik aus beliebigen Quellen gefüllt werden kann. Damit haben sie die Möglichkeit, von beliebigen Android-Smartphones aus auf diese Speicherdaten zuzugreifen. Auf Wunsch generiert Google Music sogar automatische Wiedergabelisten - völlig kostenfrei.