In einer Sitzung des Wissenschaftsausschusses hat die zuständige Ministerin Kühne-Hörmann die Finanzierung der privaten EBS (European Business School) Werbekampagne aus Steuergeldern zugegeben. Daraufhin hagelte es harsche Kritik aus den Reihen der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Sie moniert die Finanzierung aus Fördermitteln des Landes.
Öffentliche Hochschulen gravierend benachteiligt
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hält es für unvertretbar für die private EBS eine Werbekampagne aus Steuermitteln zu finanzieren, während im gleichen Atemzug bei den öffentlichen Hochschulen Kürzungen im zweistelligen Millionenbeitrag vorgenommen wurden.
Im Rahmen der Kampagne fuhren Busse durch Wiesbaden mit der Aufschrift „Wir sind Uni“. Dies wird zusätzlich vor dem Hintergrund der Tatsache moniert, dass der Prozess zur Anerkennung der EBS als Universität nicht einmal abgeschlossen ist. Eine klare Falschaussage nach Meinung der Fraktion.
Die wissenschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sarah Sorge, kritisiert insbesondere das Ausbleiben eines deutlichen Statements der Ministerin im Hinblick auf ein künftiges Volumen öffentlicher Zuschüsse.