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Elektroautos künftig auch von Opel
Wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtet, setzt die GM-Tochter Opel nun auf Elektroautos. Ab 2013 will der Konzern dadurch Terrain zurückerobern, das ihm während der Wirtschaftskrise verloren gegangen ist. Damit folgt Opel den Ankündigungen von BMW, Daimler und VW, ab 2013 Elektroautos aus Großserienfertigung anbieten zu wollen.
Nach dem Kleinwagen mit dem Arbeitstitel "Junior", der bei Opel in der ersten Jahreshälfte 2013 vom Band laufen soll, soll in der zweiten Jahreshälfte 2013 ein Auto mit Batteriebetrieb verfügbar sein, wie Karl-Friedrich Stracke, der neue Opel-Chef, der "Welt" mitteilte. Durch den "Ampera", der bereits ein Elektro-Modell ist, hat Opel gegenüber den anderen deutschen Autobauern einen Vorteil. Allerdings handelt es sich bei dem "Ampera" um einen so genannten Range Extender, einem Auto mit einem Akku, der auch von einem kleinen Verbrennungsmotor geladen werden kann. Dieser Verbrennungsmotor gibt seine Energie nur an einen Generator ab. Somit handelt es sich bei dem „Ampera“ um kein reines Elektroauto.
Range Extenter bereits ab Herbst 2011
Der "Ampera" soll bereits im Herbst 2011 auf den Markt kommen. Opel rechnet mit einem Verkauf von 6.000 bis 8.000 Modellen im ersten vollen Verkaufsjahr. Bereits 4.000 potenzielle Kunden haben sich nach Strackes Aussage auf der Opel-Homepage registriert und eine Anzahlung von 150 Euro hinterlegt.
Förderung der Elektromobile von staatlicher Seite notwendig
Stracke hält den Zusammenschluss von Industrie, Wissenschaft und Verbänden in der "Nationalen Plattform Elektromobilität" (NPE) für einen wichtigen Beitrag, den Elektroautos und der Batterietechnik den notwendigen Schub zu geben. Nur durch eine konzentrierte Aktion aller Beteiligten könne das gesellschaftlich gewollte Ziel der Abkehr von fossilen Brennstoffen ernst genommen und das Ziel von einer Million Elektroautos in Deutschland bis 2020 erreicht werden. Auch Fördermittel und finanzielle Anreize seien ein Beitrag dazu.
Er verwies auf das Ziel der USA, dort eine Batterieproduktion aufzubauen und die damit verbundenen staatlichen Fördermittel. Die Elektromobilität und Batterieentwicklung würde ebenfalls in China stark finanziell gefördert. Daher sei es schon aus Wettbewerbsgründen wichtig, die Forschung und Entwicklung in Deutschland zu fördern, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.