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Auch wenn die Freibeträge bei der Erbschaftssteuer durch mehrere Erbschaftssteuerreformen seit 2004 erhöht wurden, darf sich der Staat über höhere Einnahmen durch Erbschaftssteuer freuen. Grund ist das deutlich wachsende Volumen an Erbschaften.
Hamburger zahlten am meisten Erbschaftssteuer
Durchschnittlich zahlte in 2010 jeder Deutsche Erbschaftssteuer in Höhe von 54 Euro. Insgesamt hat der Staat im vorigen Jahr 4,4 Milliarden Euro Erbschaftssteuer eingenommen. Die meiste Erbschaftssteuer wurde aus Hamburg abgeführt, hier lag der Pro-Kopf-Anteil bei 153 Euro, Baden-Württemberg liegt mit einem Betrag von 79 Euro je Einwohner schon weit zurück, gefolgt von Bayern mit 75 Euro je Einwohner. Darauf folgen Hessen (69), Nordrhein-Westfalen (60), Berlin (51,10), Bremen (47,90), Niedersachsen (38,40), Rheinland-Pfalz (36,30), Schleswig-Holstein (33,20) und das Saarland (30,80).
Neue Bundesländer haben wenig zu vererben
Hintenan in der Berechnung liegen die neuen Bundesländer. In Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt fielen je Einwohner nur 6,50 bis 4,10 Euro an.