Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK hat Handelsdaten aus 23 europäischen Ländern analysiert. Das Ergebnis: Deutschen Verbrauchern legen viel Wert beim Kauf von insbesondere Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank oder Wäschetrockner auf einen niedrigen Energieverbrauch.
Verbrauch in Deutschland liegt ca. 13 % unter europäischem Durchschnitt
Die Auswertung der Daten zeigte, dass sich im Zeitraum der letzten 5 Jahre der Durchschnittsverbrauch der in Europa verkauften Geräte um 7 % reduziert hat. Konkret lag er in Deutschland im Jahr 2010 bei Waschmaschinen, Geschirrspülern sowie Kühl- und Gefriergeräte bei etwa 215 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr und Gerät. In der Summe liegt der deutsche Verbrauch damit 13 % unter dem europäischen Durchschnitt mit 246 kWh.
Deutliche Steigerung der Energieeffizienz durch Förderprogramme
In einigen Ländern, wie zum Beispiel in Spanien, habe man durch Förderprogramme signifikante Fortschritte im Hinblick auf den Energieverbrauch erzielen können. Im Jahr 2006 sorgten staatliche Anreize dafür, dass die Verbraucher zum Kauf neuer und stromsparender Haushaltsgeräte animiert wurden. In der Folge sank der Energieverbrauch. Den gleichen Effekt erzielte man in Österreich und in Italien.