Bereits zu Pfingsten rechnet die Bundesnetzagentur mit Problemen beim Stromtransport, so eine Pressemitteilung von dts.
Zurückzuführen ist das laut dem Präsidenten der Bundesnetzbehörde, Matthias Kurth, auf die schwache Auslastung an den Pfingstfeiertagen. Die Netze gerieten unter Stress, wenn die industrielle Produktion ruht und parallel dazu Strom aus Sonnen- und Windkraftwerken an weit entfernte Standorte einfließe.
Generell befänden sich die Netze derzeit an ihrer Leistungsgrenze. Das kann im Winter zu einer Abschaltung von stromintensiven Produktionsstätten führen, da während dieser Zeit die Zufuhr von Sonnenstrom gering ist, der Stromverbrauch dagegen hoch.
Momentan sind aufgrund des Atommoratoriums acht von siebzehn Atomkraftwerken in Deutschland abgeschaltet. Bis auf eine Ausnahme sollen die Kraftwerke nach dem Konzept der Regierung auch nicht wieder ans Netz gehen.