Der Netzausbau wird von der Bundesregierung derzeit flott vorangetrieben. Ziel ist es, den aus Windkraftanlagen an der Nord- und Ostsee gewonnenen Strom schneller in den Westen und Süden Deutschlands zu befördern. Hierfür sind jedoch neue Flächen für Hochspannungsleitungen und Strommasten notwendig, die von den Landwirten zur Verfügung gestellt werden sollen.
Entschädigung für bereitgestellte Flächen muss höher ausfallen
Gegenüber der Rheinischen Post bemängelte Gerd Sonnleitner, Präsident des deutschen Bauernverbandes, dass die Bauern billig abgespeist werden, wenn sie Land im Rahmen der Energiewende bereitstellen sollen. Bislang würden die Bauern nur mit 10 bis 20 Prozent des Grundstückswertes für die bereitgestellten Flächen entlohnt. Sonnleitner verlangt hingegen wiederkehrende Entschädigungen, die nach der Höhe des Verkehrswertes und der Leitungsrechte berechnet werden sollen.