Die Sparquote in Deutschland hat zurzeit ihren Höchststand. Optimale Geldanlagen sind dennoch weitgehend unbekannt. Aktien sind für die Deutschen ein rotes Tuch. Die meisten Sparer bevorzugen sichere Anlagen.
Banken sollen besser beraten
Eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern hat ergeben, dass viele Sparer wenig Sinn haben für Details von gewinnbringenden Geldanlagen. Über ein Drittel (36%) der Deutschen haben kaum Kenntnisse darüber oder wenig Interesse, sich mit dem Thema "Geld sparen" näher zu befassen.
Anstrengungen, diesen Mangel zu ändern, wollen aber die wenigsten unternehmen. Zu wenig Information werfen 43% der Deutschen ihren Banken vor, sind aber nicht zu einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Bankberater bereit. Über Aktienanlagen wollen sich nur 20% der Deutschen näher bei ihrer Bank informieren, ergab die Umfrage.
Absicherung im Alter steht im Vordergrund
Was fangen die Sparer mit ihren angehäuften finanziellen Mittel an? Ziel der Geldanlagen ist bei 35% der Deutschen der Aufbau eines finanziellen Polsters fürs Rentendasein. Jeder fünfte Sparer freut sich auf eine größere Anschaffung wie ein Haus oder ein Auto. Keine genauen Absichten hegen 13% der Deutschen mit ihrem ersparten Geld.