Wärme und Strom einfach selbst produzieren

  1. 03.08.2011 13:52
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Es ist längst kein utopischer Traum mehr: Die Eigenproduktion von Wärme und Strom, um einerseits unabhängig vom Geschäftsgebaren der Energieversorger zu werden und andererseits genau zu wissen, aus welcher Quelle die Energie sprudelt. Über 65 % der Deutschen haben diesen Wunsch, wie aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy hervorgeht.

Ein Lösungsansatz: Mikro-Blockheizkraftwerken (BHKW)

Seit Beginn des Monats August bietet Greenpeace Energy, eine Hamburger Energie-Genossenschaft, eine technik- und herstellerunabhängige Beratung an. Dabei werden Verbraucher unterstützt und über Alternativen, Rahmenbedingungen und die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Mikro-BHKWs im heimischen Ein- oder Mehrfamilienhaus umfangreich informiert. Die Genossenschaft fördert des weiteren den Einsatz derjenigen Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW), die nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsprinzip funktionieren. Das bedeutet, das unter Verwendung von Gas Wärme und Elektrizität produziert werden.

Das innovative ökologische Gasprodukt: proWindgas

Seit Juli gibt es proWindgas und damit ein ökologisches Gasprodukt im Greenpeace Energy Portfolio. Der Clou liegt dabei in der Speicherung und dem Transport der erneuerbaren Energien. Kunden erhalten bis 2012 zunächst reines Erdgas. Diesem wird zunehmend Windgas beigemischt , das bei der Umwandlung von Ökostrom in Wasserstoff entsteht. Dieser Ökostrom wird hauptsächlich aus Windkraft gewonnen. Eingespeist wird das Endprodukt in das bereits existierende Gasnetz. Dank Nutzung der bestehenden Infrastruktur ergeben sich keine Besonderheiten für die Verbraucher.

Aktive Gestaltung der Energiewende

Aus der Tatsache, dass die Mikro-BHKW das Gas nicht nur für die Erzeugung von Wärme, sondern auch für die lokale Stromproduktion nutzen, ergibt sich eine hohe Effizienz. Auf dem Weg zur Energiewende ohne Kohle und Atom trägt die Hamburger Genossenschaft aktiv zur Gestaltung der Energiewende bei, so der Vorstand von Greenpeace Energy, Robert Werner. Insbesondere bei Kombination einer Mikro-BHKW-Nutzung mit proWindgas.

Tatsächlich suchen die Werte durchaus ihresgleichen: Gegenüber der konventionellen Wärme- und Stromproduktion spart diese Form der Energieerzeugung bis zu 40 % CO2 ein. Zudem decken Mikro-BHKW den vollen Wärme sowie bis zu 80 % des Strombedarfs.

Aktive Informationspolitik soll Verbreitung vorantreiben

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage war ein hohes Informationsdefizit, unter dem 56 % der Befragten beklagen. Um die Verbreitung der kleinen Kraftwerke voranzutreiben setzt Greenpeace Energy verstärkt auf Information und Beratung.

In Kooperation mit der Firma Steinborn wird mit Hilfe eines eigens entwickelten und online auszufüllenden Formulars die Basis für eine unabhängige Beratung und fundierte Analyse geschaffen werden. proWindgas-Kunden kommen gebührenfrei in den Genuss dieser Beratung. Ergänzt wird dieses Angebot ab Oktober durch folgendes kostenloses Angebot für proWindgas-Kunden der Greenpeace Energy: Ein unabhängiger Fachmann führt vor Ort eine individuelle -Beratung durch.





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