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Die Zinsen für Darlehen sind niedrig, die Preise für Immobilien attraktiv: Wer plant, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen, der sollte sich laut Stiftung Finanztest möglichst jetzt entscheiden. Zukünftige Häuslebauer oder Eigentumswohnungsbesitzer erhalten in der Finanztest-Ausgabe aus September 2011 Informationen über die Kosten, die beim Immobilienkauf und bei der Finanzierung auf sie zukommen.
Eine Premiere ist die Veröffentlichung von Details aus der Preisdatenbank des Verbands deutscher Pfandbriefbanken. Daraus lassen sich die Preise von Immobilien unterschiedlichster Art in insgesamt 21 deutschen Städten erkennen sowie auch der Durchschnittspreis für Häuser und Wohnungen in sämtlichen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten.
Starke Immobilienpreisschwankungen in den Regionen<7b>
Für eine Eigentumswohnung, die durchschnittlich gelegen und ausgestattet ist und über eine Wohnfläche von 80 Quadratmetern verfügt, müssen in München etwa 270.000 Euro investiert werden, in Magdeburg dagegen nur circa 100.000 Euro. Dieser Preisunterschied wirkt sich auch auf die monatliche finanzielle Belastung aus. Vorausgesetzt, der Käufer verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von 50.000 Euro, kann er sich die Wohnung in Magdeburg schon mit einer monatlichen Rate in Höhe von 340 Euro leisten. Für die Wohnung in München liegt der monatliche Betrag bei stolzen 1.300 Euro.
Lage und Ausstattung wichtige Faktoren
Doch nicht nur die Region spielt eine Rolle bei den Preisunterschieden. Immobilien in besonders guter Wohnlage sind um etwa 30 Prozent teurer als gleich ausgestattete Immobilien in mittlerer Lage. Wohnungen mit exklusiver Ausstattung haben einen um zwischen 20 bis 50 Prozent höheren Preis als Wohnungen in der gleichen Wohnlage, deren Ausstattungsniveau dem einfachen Standard entspricht.