Das anvisierte Betreuungsgeld soll jungen Paaren Planungssicherheit bei der Entscheidung für Kinder geben. Die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit für die Betreuung von Kindern will die CDU/CSU entsprechend honorieren.
CDU/CSU: Versprechen wird erfüllt
Dorothee Bär erklärt, dass die CDU-CSU-Bundestagsfraktion an der Einführung des Betreuungsgeldes festhalte. Dies sollen Eltern erhalten, die ihr Kind nicht in einer Kindertagesstätte betreuen lassen. Der Ausbau von Betreuungsplätzen für die unter Dreijährigen sei auch bei knapper Haushaltskasse unumstritten, und ebenso werde die CDU/CSU ihr Versprechen einhalten und Eltern unterstützen, die ihre Erwerbstätigkeit zur Betreuung von Kindern unterbrechen. Dies sei ein Lebensentwurf, der genauso anerkannt und gefördert werden müsse wie die Erwerbstätigkeit beider Eltern.
FDP bremst ab
Gemäß dem FDP-Vorsitzende Philipp Rösler soll die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung des Betreuungsgeldes angesichts der Haushaltslage genauesten überdacht werden. Die familienpolitische Sprecherin der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär, will solche Familienleistungen jedoch nicht mehr auf den Prüfstand stellen.
Junge Paare brauchen Planungssicherheit
Mit mehr Planungssicherheit, so Bär, würden mehr Eltern „Ja“ zu Kindern sagen, die Zukunftsgarantie für unsere Gesellschaft. Die Entscheidung für Kinder sei grundlegend. Notwendige Einsparungen sollten nicht immer gleich bei Familienausgaben angesetzt werden – Leistungen, die der FDP offensichtlich nicht so wichtig seien. Keinesfalls lässt sich die CDU/CSU diesen wichtigen Baustein ihrer Familienpolitik deklassieren und gering schätzen.
Junge Paare dürften nicht verunsichert werden, erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU und bestätigt nochmals, dass das Betreuungsgeld zeitgleich mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr des Kindes eingeführt werde.