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Die Umlage für erneuerbare Energien wird wahrscheinlich im nächsten Jahr um 10 Prozent erhöht, so ein Pressebericht in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag. Die Bundesregierung war von einem sinkenden Aufschlag auf den Strompreis ausgegangen. Der Ausbau erneuerbarer Energien kann aber anders nicht weiter vorangetrieben werden. Die aktuellen 3,5 Cent je Kilowattstunde reichen dafür nicht mehr aus.
Zahlen der vier Übergangsnetzbetreiber im Minus
Die vier Übergangsnetz-Betreiber hatten ihre Zahlen im Internet veröffentlicht. Einnahmen und Ausgaben nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) waren mit 453 Millionen Euro im Minus, obwohl die EEG-Umlage zu Jahresbeginn um 70 Prozent gestiegen war. Eine "moderate" Erhöhung der Netzumlage ist deshalb unumgänglich.