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Die RWE Effizienz GmbH hat jetzt am Schlosspark in Bad Bentheim den tausendsten Ladepunkt für Elektroautos eröffnet. Es ist eine öffentliche Ladestation und wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Bentheim gebaut.
Die RWE Effizienz GmbH aus Dortmund hat bereits in über 180 Städten und Gemeinden in Deutschland Ladepunkte eröffnet und somit hat das RWE Tochterunternehmen das größte Netzwerk an intelligenten, kommunikationsfähigen Ladestationen in Deutschland. Ca. 50 % der öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkte gehören zu RWE. Berlin hat mit 150 Stromtankstellen die meisten Ladepunkte, Dortmund hat über 70 Ladepunkte und Essen über 60.
Aber nicht nur in Deutschland hat die RWE Ladepunkte eingerichtet. In 14 europäischen Ländern gibt es bereits ca. 250 Ladepunkte. Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH sagte: "Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist Deutschland zur Zeit die Nr. 1 in Europa. Und das nicht nur bei der Anzahl, sondern auch bei der Technik der Ladestationen. Nur Norwegen und die Niederlande sind ähnlich schnell unterwegs."
Oft wird in Zusammenarbeit mit Partnern die Infastruktur aufgebaut. Die RWE GmbH arbeitet mit über 30 Stadtwerken und ca. 60 weiteren Unternehmen zusammen, wie z. B. den Technologieunternehmen 3M und Infineon Technologies oder mit den Tankstellenbetreibern Avia, Westfalen und Orlen. Der ADAC ist der größte Partner. Er hat fast 40 seiner Zweigstellen mit RWE-Säulen ausgerüstet und mit fast 80 Ladepunkten einen erheblichen Beitrag zum Netzwerk geleistet.
Alphéus erläutert: "In Berlin haben wir gezeigt, dass unsere Schnellladetechnik von der Identifizierung des Autos bis hin zur Abrechnung der Kilowattstunden über unser Backend in größerem Maßstab funktioniert. Mit Amsterdam realisieren wir unser intelligentes System jetzt in einer weiteren europäischen Metropole." Hier hat die RWE einen Auftrag zur Lieferung und Montage von ca. 250 Ladepunkten mit IT-Service, Ladesäulen-Verwaltung bis hin zur Abrechnung bekommen. Der Umfang der Lieferung kann bis zu 750 Ladepunkte betragen. Alphéus: "Bei diesen Großprojekten hilft uns, dass RWE als Energieversorger auch die Netzkompetenz mitbringt. Hardware-Kompetenz haben viele. Aber Ladesysteme auch netzschonend aufzustellen und zu managen, wird im Zeitalter des Smart Grid ein immer wichtigerer Wettbewerbsvorteil".
Je nach Typ der Ladestation können höchstens 50 Kilowatt Strom geliefert werden. Im Vergleich dazu liefert eine normale Steckdose im Haushalt nur 2 bis 3 Kilowatt. Hoch entwickelte Batterien in den Elektrofahrzeugen schaffen bereits jetzt schon über 100 km. Die Menge Strom hierfür kann je nach Typ der Ladestation in 30 bis 60 Minuten "getankt" werden. Mittlerweile gibt es eine intelligente Ladetechnik, bidirektionale Kommunikation zwischen Fahrzeug und Säule. Über das Ladekabel erkennt die Ladesteuerung der Säule den Kunden und leitet die Daten über den "getankten" Strom per Mobilfunk an das RWE Backend weiter.