Viren, Würmer und Trojaner: Immer häufiger ist das Google-Betriebssystem Android Angriffen ausgesetzt. Laut Kaspersky Lab, einem Sicherheitsspezialisten, konzentrieren sich inzwischen fast 25 % der mobilen Schadprogramme auf Androids. Nimmt man die Java-Plattform J2ME heraus und beschränkt den Blick auf die Smartphones, kann man den Wert auf 85 % beziffern.
Die Kehrseite der Medaille
So enorm die Android-Verbreitung vorangeschritten ist, so stark hat auch die Zahl der Schadprogramme zugenommen. Wurde erst 2010 überhaupt die erste Malware in Form des SMS-Trojaner FakePlayer entdeckt, registriert Kaspersky Lab inzwischen mehr als 628 modifizierte Schadprogramme.
Trojaner DroidDream ließ Google über 50 Apps löschen
Da der Android Market auf Kontrollen verzichtet, missverstehen Kriminelle dies scheinbar als Einladung, ihr Unwesen zu treiben. Fakt ist, dass das Gros der Schädlinge in einer Tarnung als Applikation auf das Smartphone gelangt. Dies ging im März dieses Jahres sogar so weit, dass sich Google gezwungen sah, mehr als 50 Apps von der Download-Plattform zu nehmen. Sie alle waren mit dem Trojaner DroidDream infiziert. Eines von vielen Programmen war Super Guitar Solo.