Die deutschen Autofahrer müssen immer mehr für das Auto ausgeben, seit September 2009 bis August 2011 steigen die Kosten für das Auto um 7,2 % - im Vergleich dazu stiegen die Verbraucherpreise nur um 3,8 Prozent.
Autofahren wird immer teurer. Die deutschen Autofahrer müssen immer höhere Kosten für den Unterhalt fürs Auto tragen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts Destatis wurde im Zeitraum von September 2009 bis August 2011 ein Anstieg der Kosten für das Auto um 7,2 Prozent verzeichnet. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im selben Zeitraum dagegen nur durchschnittlich um 3,8 Prozent an.
Deutliche Erhöhung der Kraftstoffpreise
Der gravierendste Faktor der deutlichen Erhöhungen der Kosten für das Auto seit der letzten IAA im September 2009 ist der enorme Anstieg der Kraftstoffpreise. Die Preisentwicklung von Superbenzin wies von September 2009 bis August 2011 ein Anstieg von 18 Prozent auf. Noch deutlicher stiegen die Kosten für Diesel mit einer Erhöhung von über 27 Prozent seit September 2009. Die Kraftstoffpreise liegen im Herbst 2011 sogar fast auf dem Rekordniveau des Sommers 2008.
Doch nicht allein die Kraftstoffpreise treiben die Kosten für das Auto nach oben, auch die Beiträge für Kraftfahrzeugversicherungen verteuerten sich um 4,5 Prozent. Gering ist dagegen der Preisanstieg für Neufahrzeuge, die Preise für ein neues Auto erhöhten sich von September 2009 bis August 2011 nur um 0,5 Prozent.