Nur jeder Elfte wählt eine Männerstimme
Nutzer sowohl von eingebauten als auch mobilen Navigationsprogrammen, z. B. via Smartphone, wurden im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM befragt. Das Ergebnis: Frauenstimmen werden eindeutig präferiert.
Das Gros der Navigationsgeräte bietet eine Auswahl mehrerer Stimmen. Je nach Technik kann die Auswahl um Stimmen und Dialekte von einer CD oder aus dem Internet ergänzt werden. Die Auswertung ergab, dass 46 % eine Frauenstimme und lediglich 9 % eine Männerstimme einstellen.
Sympathie entscheidet
BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn erklärt das Ergebnis damit, dass weibliche Stimmen generell als sympathischer wahrgenommen würden. Interessant ist, dass die übrigen 45 % keine Unterschiede wahrnehmen - ihnen ist schlicht egal, ob ein Mann oder eine Frau die Route ansagt.
Von Dialekten lassen sich nur 2 % gerne leiten
Werden unter anderem auch Dialekte wie "Maria von der Alm", "Inge aus’m hohen Norden", "Mandy aus Sachsen" oder "Kalle aus dem Ruhrpott" angeboten, fristen diese ein größtenteils unbeachtetes Dasein. Nur 2 % der Nutzer entscheiden sich für Navigationsanweisungen in Mundart.