Durch eine Untersuchung des Stockholmer Karolinska-Instituts, bei der Frauen zu ihren Essgewohnheiten befragt und danach über zehn Jahre hinweg beobachtet wurden, konnte eine geringere Zahl von Schlaganfällen bei den Schokoladen-Esserinnen festgestellt werden.
Meiste Schlaganfälle bei wenig Schokolade
Die erste Befragung von 33.000 Schwedinnen zwischen 49 und 83 Jahren fand 1997 statt. Dabei interessierte die Wissenschaftler der Lebensmittelkonsum der Frauen, unter anderem auch, wie häufig Schokolade während des letzten Jahres verzehrt wurde. Insgesamt 1.600 Frauen erlitten in den darauffolgenden zehn Jahren einen Schlaganfall. Genau diese Frauen hatten auch nur null bis acht Gramm Schokolade pro Woche zu sich genommen. Im Gegensatz zu den Schokoladen-Freundinnen (66 Gramm pro Woche), bei denen es nur sehr selten zu Schlaganfällen kam.
Kakao schützt
Der Kakaogehalt in der jeweils konsumierten Schokolade wurde nicht abgefragt. Dennoch gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der Kakao eine gewisse Schutzfunktion ausübt. Bekannt ist, dass in Schweden Ende des vorigen Jahrhunderts fast ausschließlich Milchschokolade verzehrt wurde. Ob sich dieses Ergebnis auch auf die Männerwelt übertragen lässt, steht noch aus, wird aber als durchaus realistisch angesehen.