© Christian Schwier - Fotolia
Einstimmig hat der Gemeinderat Meckenbeuren jüngst eine Benutzungs- und Gebührensatzung in Abstimmung mit den Rektoren der vier Meckenbeurener Grundschulen verabschiedet, die ab Januar 2012 in Kraft tritt.
Zum Schuljahr 2008/2009 war die flexible Nachmittagsgestaltung eingeführt worden. Die Rechtsgrundlage garantiere Bürgermeister Andreas Schmid zufolge beginnend mit dem neuen Jahr Verlässlichkeit und Flexibilität. Gleichzeitig werden die Kosten geringfügig angehoben.
Grundschul-Gebühr steigt 2012 geringfügig an
Exklusive der Kosten für das Mittagessen wird der Elternanteil bei ein bis drei Betreuungsstunden pro Woche monatlich von 10 € auf 12 € angehoben. Ab 11 Betreuungsstunden liegt der Monatsbeitrag dann bei 35 € statt 30 €. Für Geschwisterkinder fällt lediglich ein halber Beitrag an. Allerdings reduziert dies den bestehende Abmangel von 30.000 € bis 50.000 € lediglich um ungefähr 3.000 € jährlich.
„Kleingruppen müssen ausnahmebegründet sein.“
Unisono definierte man, dass die Gruppengröße die Zahl der benötigten Betreuungskräfte bestimmen müsse. Eine Gruppenstärke von maximal 15 bis 20 Kindern voraussetzend, müsse man je nach Schule Einzelfallprüfungen in Bezug auf die Mindestgröße durchführen. Die klare Forderung des Bürgermeisters: „Der Standard muss aber zum Regelfall werden. Kleingruppen müssen ausnahmebegründet sein.“
Simon Vallaster, der Gemeindekämmerer, kann bislang keinen Nachfrage-Trend festmachen. Er weiß aber, dass das Angebot insbesondere in der Grundschule Meckenbeuren rege angenommen werde. Voraussichtlich werde die Betreuungsintensität jedoch zunehmen. 400-€-Kräfte - Fach- und Hilfspersonal - tragen für Hausaufgabenbetreuung und Essensausgabe Sorge. In Abhängigkeit von der Gruppenstärke geht man von ein bis zwei Betreuungskräften aus.