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Immer wieder kommt die Frage auf, ob die Handystrahlung Gefahren birgt für den Kopfbereich vor allem von Vieltelefonierern. Kommt es dadurch häufiger zu Krebserkrankungen? Diesen Bedenken nimmt eine Langzeitstudie des dänischen Institute of Cancer Epidemiology and Public Health scheinbar den Wind aus den Segeln.
Kein erhöhtes Krebsrisiko
Die Studie ergab, dass das Risiko für Krebs durch Handynutzung nicht erhöht ist. Bei 358.000 Personen wurde 18 Jahre lang untersucht, welche Auswirkungen das Handytelefonieren auf ihren Kopfbereich, z.B. die Bildung von Augen- oder Hirntumore, hatte. Die Wissenschaftler verglichen das Ergebnis mit der Allgemeinbevölkerung Dänemarks. Dabei zeigte sich, dass bei den Handynutzern nicht mehr Krebsfälle auftraten als bei der Allgemeinbevölkerung, Viel- und Langzeittelefonierer eingeschlossen.
Risiko nicht unterschätzen
Bereits zum zweiten Mal haben die Wissenschaftler eine Auswertung ihrer Langzeitstudie vorgenommen. Im Jahre 2001 konnten sie auch schon feststellen, dass durch die Handynutzung kein erhöhtes Krebsrisiko entsteht. Allerdings besteht die Allgemeinbevölkerung nicht nur aus Handy-Abstinenzlern, so dass ein Vergleich leicht hinkt. Kritiker warnen, dass die Gefahren durch Handystrahlung nicht unterschätzt werden dürfen.