Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsbarometer sind zwei Drittel aller Befragten nicht mit der Zeitumstellung einverstanden. Sie befinden diese vielmehr als überflüssig und gehen nicht davon aus, dass es dadurch zu einer Stromersparnis kommt.
Am meisten Anklang findet die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit bei der jüngeren Generation. Die 14- bis 29-jährigen finden, dass die Zeitumstellung auf den Herbst einstimmt (28 Prozent), wobei dies vor allem bei den Westdeutschen zutrifft (24 Prozent), weniger bei den Ostdeutschen (17 Prozent). Die meisten der jüngeren Befragten freuen sich vor allen Dingen auf die Stunde mehr Schlaf (60 Prozent).
Kinder leiden am meisten
Wie eine ältere Umfrage der DAK vom Jahr 2009 bereits zeigte, sind vor allem Kinder die Leidtragenden der Zeitumstellung. Besonders bei Kindern unter drei Jahren kommt es zu Schlafstörungen, Quengeligkeit und Müdigkeit (50 Prozent), ähnliche Symptome zeigt immerhin jedes dritte Kind im Alter zwischen vier und sechs Jahren.
Gesundheitliche Nachteile auch für Frauen und Berufstätige
14 Prozent der Befragten 30- bis 59-jährigen haben mit gesundheitlichen Problemen durch die Zeitumstellung zu kämpfen. Dies betrifft vor allen Dingen die Berufstätigen, die in den ersten Arbeitstagen nach der Umstellung erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten. Von einer somatischen Umstellung berichten vor allem Frauen (15 Prozent). Es wird jedoch vermutet, dass Männer ebenso darunter leiden, dies aber nicht gern zugeben.