Psychotherapien gibt es viele. Allerdings sind nur fünf davon wissenschaftlich anerkannt. Stiftung Warentest stellt nun die jeweiligen Vorteile der Therapie und deren Anwendbarkeit bei psychischen Störungen heraus. Patienten, die sich noch unsicher sind, finden anhand einer Symptomliste heraus, ob und unter welcher seelischen Erkrankung sie leiden. Außerdem gibt Stiftung Warentest Ratschläge zur Wahl des passenden Therapeuten.
Nicht alle Psychotherapien werden von den Krankenkassen erstattet
Obgleich fünf verschiedene Psychotherapien wissenschaftlich anerkannt sind, werden nur drei von ihnen von den Krankenkassen erstattet. Dazu gehören sowohl die analytische als auch die tiefenpsychologische Psychotherapie, die beide darauf abzielen, die Biographie des Patienten zu erforschen sowie die Verhaltenstherapie, die mittels Gesprächen, Übungen und individuellen Aufgaben eine schrittweise Heilung verspricht. Nicht von den Kassen erstattet werden die systemische Therapie und die Gesprächspsychotherapie. Für beide Therapieformen müssen Patienten selbst zahlen. Die systemische Therapie arbeitet nicht mit dem Erkrankten allein, sondern bezieht das nähere Umfeld wie Familie und Freunde mit ein. Bei der Gesprächstherapie sollen Patienten sich erst einmal über ihre Gefühlslage klar werden.
Alle fünf Verfahren gelten als sicher
Insgesamt gilt für alle fünf Verfahren der Psychotherapie, dass alle Therapeuten eine klar geregelte Ausbildung vorweisen müssen, was bei einigen anderen Verfahren nicht der Fall ist. Damit eine Therapie greift, ist nicht nur die Auswahl der richtigen Behandlung ausschlaggebend, sondern auch, dass die Chemie zwischen Behandler und Patient stimmt. Eine weitere Voraussetzung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit des Patienten. Wer sich näher informieren möchten, kann alles Wesentliche auf der Webseite
test.de oder in der November-Ausgabe der Zeitschrift "test" nachlesen.