© frank peters - Fotolia
Die Vorgaben aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetze (EEG) sehen vor, die Vergütungssätze für Solaranlagen kontinuierlich zu senken. Je größer die Zahl neu installierter Photovoltaikanlagen, desto niedriger die Verfügungssätze. Das Prinzip nennt sich "atmender Deckel".
Im Boomjahr 2010 wurden 7.800 Megawatt gemeldet
Das Jahr 2010 gilt als Boomjahr der Branche. Matthias Kurth, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, wurden insgesamt 7.800 Megawatt gemeldet. Bis September dieses Jahres sind laut Bundesnetzagentur etwa 3.400 MW ans Netz gegangen, 5.200 MW wurden gemeldet.
Zubauzahlen lassen Förderung sinken
Aufgrund des Zubaus an Photovoltaikleistung im Laufe der letzten 12 Monate, sinken die Fördersätze. Bei einem Zubau von über 7.500 MW entspräche dies einem Prozentsatz von bis zu 24 %. Der genaue Wert für das Gesamtjahr 2011 kann noch nicht geschätzt werden.
Preise liegen 2012 zwischen 17,94 und 24,43 Cent.
Jetzt teilte die Bonner Bundesnetzagentur mit, dass ab 01.01.2012 wird die Förderung für Solaranlagen 15 % niedriger ausfallen wird. Das bedeutet für Betreiber von ab Januar 2012 installierten Solaranlagen konkret einen Betrag zwischen 17,94 und 24,43 Cent für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom. Die genaue Höhe ist abhängig von Standort und Größe der Anlage.