Aus einer aktuellen Umfrage des Bankenverbandes geht hervor, dass sich sehr viele junge Menschen um einen regelmäßigen Sparbetrag bemühen. Drei Viertel der 25- bis 29-jährigen Umfrageteilnehmer legen Geld zurück. Bei den noch jüngeren Befragten zwischen 18 und 24 Jahren sind es immerhin noch 60 Prozent. Im Alter scheint jedoch der Sparwille nachzulassen. Nur knapp die Hälfte der Teilnehmer (48 Prozent) um die 60 Jahre haben etwas übrig fürs Sparen. Bei 30 Prozent dieser Altersgruppe ist Sparen überhaupt kein Thema.
Gesparte Einzelsummen steigen an
Jeder zweite Bundesbürger legt regelmäßig Geld auf die Seite. Zwischen 50 und 200 Euro können etwa 34 Prozent der Sparer im Monat entbehren. Ganze drei Prozentpunkte ist die Gruppe der Sparer (25 Prozent) gestiegen, die 200 bis 500 Euro monatlich ins Ersparte einzahlen. Noch 10 Prozent der Befragten sparen monatlich über 500 Euro, eine Steigerung von 4 Prozentpunkten.
Hauptsparmotiv: Sicherheit
Bei 60 Prozent der Befragten spielt die Sicherheit die wichtigste Rolle. Selbstverständlich soll das Geld auch verfügbar sein (22 Prozent), und eine gute Rendite erhoffen sich 15 Prozent der Teilnehmer. Als Altersvorsorge betrachten 30 Prozent der Sparer ihre Rücklagen. Knapp ein Drittel der Befragten wollen sich größere Anschaffungen leisten oder geben "Notfälle" als Motiv an.
Sparbuch immer noch aktuell
Die Hälfte aller deutschen Sparer legen ihr Geld auf einem Sparbuch an, obwohl die Zinsen eher im unteren Bereich liegen. Tages- oder Festgeld sind für 49 Prozent der Befragten attraktive Anlagemöglichkeiten. Über einen Bausparvertrag verfügen 40 Prozent der Teilnehmer. Knapp ein Drittel der Sparer setzen auf Aktien- und Investmentfonds, um ihr Geld zu vermehren.