Das Bundesministerium der Finanzen informierte über eine weitere Verzögerung der elektronischen Karte. Als Grund wurden technische Probleme im Probelauf des Abrufverfahrens angegeben. Wann es nun losgehen soll mit dem neuen Verfahren, ist noch ungewiss. Die erneute Verschiebung der elektronischen Lohnsteuerkarte stellt Finanzämter und Unternehmen vor organisatorische Probleme. Laut Angaben des Ministeriums ringen Bund und Länder derzeit um einen neuen Starttermin sowie den weiteren Ablauf.
Korrekturen laufen auf Hochtouren
Ein Softwareproblem führte dazu, dass Daten teilweise falsch abgespeichert wurden. An der Fehlerbehebung wird zur Zeit gearbeitet. Auch die Steuerzahler selbst können dazu beitragen. Aktuell findet sich in der Tagespost ein Brief vom Finanzamt, in dem alle Lohnsteuerabzugsmerkmale aufgeführt sind. Die gilt es gründlich zu vergleichen, um zu sehen, ob auch alle relevanten Daten richtig abgespeichert wurden. Dazu gehört neben der Lohnsteuerklasse die Angaben zu Kirchensteuer, Kindergeld bzw. Kinderfreibeträgen sowie eventuelle Pauschbeträge für Hinterbliebene und Behinderte.