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Die für die gesamte Regulierungsperiode von fünf Jahren konstanten Eigenkapitalrenditen für Investitionen in die Strom- und Gasnetze wurden von der Bundesnetzagentur jetzt neu beziffert. Bei Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen liegt die Eigenkapitalrendite in Zukunft bei 9,05 Prozent (derzeit 9,29 Prozent) vor Körperschaftssteuer (10,48 Prozent vor Abzug von Körperschafts- und Gewerbesteuer). Altanlagen erhalten eine Eigenkapitalrendite von 7,14 Prozent (aktuell 7,56 Prozent). Für Betreiber von Gasnetzen treten die neuen Zinssätze ab 1. Januar 2013 in Kraft, für Betreiber von Stromnetzen ab 1. Januar 2014.
Grundlage: allgemeines Zinsniveau
Die Bundesnetzagentur orientiert sich bei ihrer Entscheidung am allgemeinen Zinsniveau. Während der Risikozuschlag bei 3,59 Prozent gleich bleibt, sinkt der Basiszinssatz von 4,23 Prozent auf 3,8 Prozent. Dadurch werden Anreize geschaffen, den Netzausbau auch bei der Finanzierung voranzutreiben, um den Umstieg auf erneuerbare Energien – wie von der Bundesregierung beschlossen – besonders schnell zu realisieren.
Investitionen in Netze attraktiver
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, erklärt, dass Investitionen in die Strom- und Gasnetze in Deutschland nun wieder attraktiver sind. Im europäischen Vergleich ergibt sich ein durchschnittlicher Risikozuschlag von 3,43 Prozent, so dass Deutschland hier sehr gute Bedingungen bietet.
Die genauen Eigenkapitalrenditen für Strom‑ und Gasnetzbetreiber für die nächste Regulierungsperiode sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur nachzulesen.