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Eine aktuelle Studie des F.A.Z.-Instituts und der Deutschen Telekom basiert auf einer forsa-Umfrage, die unter 1.000 deutschsprachigen Personen über 45 Jahren durchgeführt wurde. Das Ergebnis der Studie „Themenkompass Älterwerden in Deutschland“ spricht eine deutliche Sprache. Fast die Hälfte der Studienteilnehmer hat Angst davor, älter und damit pflegebedürftig zu werden. Wichtig ist vier von fünf Personen, dass sie auch mit körperlichen Defiziten noch ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung führen können.
Assistenzsysteme finden großen Zuspruch
Viele der Befragten wünschen sich ausgeklügelte Assistenzsysteme, die nicht nur eine schnelle medizinische Betreuung im Bedarfsfall sicherstellen, sondern auch Versorgungssysteme für den Alltag wie Lieferservices, Hausmeisterdienste oder den einfachen Abruf von Fahrplänen und aktuellen Veranstaltungen. Sehr wichtig ist den künftigen Senioren ein Notrufsystem für zu Hause und unterwegs, Sturzüberwachungsdienste und Sicherheitsmelder. Ebenfalls gefragt sind telemedizinische Kontrollen in den eigenen vier Wänden. Über 90 Prozent aller Befragten ist es wichtig, dass die Assistenzsysteme ein eigenständiges Leben in der eigenen Wohnung bis ins hohe Alter ermöglichen, aber im Notfall schnell Hilfe da ist. Immerhin glauben knapp 90 Prozent der Befragten, dass die Assistenzsysteme im Gesundheitswesen Kosten senken helfen, weil Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche deutlich reduziert werden können.
Zahl der pflegebedürftigen Deutschen steigt
Das durchschnittliche Alter der Deutschen steigt und damit auch die Pflegebedürftigkeit. Immerhin fast jeder dritte Deutsche wird im Jahr 2020 das Alter von 60 Jahren überschritten haben. Dadurch werden Assistenzsystem in Form von Alarmsystemen, seniorenfreundlichen Tablets und telemedizinischen Kontrollen immer wichtiger.