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Mehrbelastung von 32 Euro für Strom
Ein Musterhaushalt, der jährlich ca. 4.000 kWh Strom verbraucht, muss 2011 rund 32 Euro mehr bezahlen. Grund sind die Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent, die 63 Stromanbieter zum Dezember und Januar vornehmen wollen.
Höhere Netzentgelte, leicht gestiegene EEG-Umlage und höhere Großhandelspreise bedingen diese Entwicklung. Das kann sich bei jedem Stromunternehmen unterschiedlich in der Preisgestaltung wiederspiegeln, je nach Einkaufspolitik und Firmenstrategie wie Ausbau des Kundenstamms oder Steigerung der Gewinnmarge.
Für Gas rund 112 Euro mehr
Beim Gasverbrauch schlagen die angekündigten Preiserhöhungen von 53 Versorgern um rund 8 Prozent mit 112 Euro pro Jahr zu Buche. Dies gilt für einen Musterhaushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch.
Grund ist hier vor allem die Ölpreisbindung. Durch das hohe Niveau der Ölpreise in diesem Jahr waren auch die Bezugskosten der Gasversorger hoch, was sich wiederum auf die Gaspreise erhöhend auswirkt. Die Kopplung der Gaspreise an die Heizölpreise wurde in vielen Bezugsverträgen von Gasanbietern mit Preisanpassungsklauseln verankert, die immer noch wirksam sind, obwohl die Preisbindung insgesamt kaum noch realisierbar ist.
Nach günstigeren Anbietern suchen
Verbraucher, denen Preiserhöhungen für Gas oder/Strom bevorstehen, sollten sich nach günstigeren Angeboten umschauen. Durch einen Wechsel kann manchmal mehr als der derzeitige Preisaufschlag gespart werden. Weitere Informationen zum Strompreisvergleich finden Sie hier
Stomrechner.