Betreuungsgeld: Widerstand gegen Barauszahlung wächst

  1. 23.12.2011 15:30
  2. Steuer & Recht
  3. Tarifeverzeichnis

Laut Jost de Jager, Spitzenkandidat der Christlich Demokratischen Union (CDU) in Schleswig-Holstein, sei es das erklärte Ziel seiner Partei, die Leistung der Eltern bei der Kinderbetreuung intensiver zu würdigen. Eltern solle bei der Wahl der Form der Betreuung größtmögliche Freiheit geboten werden, schreibt die Welt in ihrer Online-Ausgabe.

Eine Barauszahlung des Betreuungsgeldes, wie es die Schwesterpartei CSU trotz großer Bedenken der Regierungsparteien von Union und FDP vorsieht, hält de Jager jedoch für kontraproduktiv. Seiner Auffassung nach schaffe diese Form der finanziellen Unterstützung ausschließlich einen Anreiz für ein bestimmtes Lebensmodell. Diesen Weg hält er nicht für geeignet. Stattdessen sollen die 150 Euro in eine bessere Altersversorgung investiert werden. Unklar ist derzeit, welche Familie ab 2013 einen Anspruch auf Betreuungsgeld haben sollen.






26.04.Betreuungsgeld - für ALG-II-Empfänger eine Mogelpackung?
04.04.Studie: Betreuungsgeld erschwert beruflichen Wiedereinstieg

24.05.Steuerhinterziehung wird schärfer verfolgt und bestraft
23.05.Erbrecht gilt auch für Nicht-Eheliche Kinder
23.05.Steuererklärung 2011: Finanztest gibt letzte Steuertipps
Tipp: Jobcenter muss auch höhere Fahrtkosten erstatten
22.05.Steuererklärung 2011: Bis 31. Mai noch Steuern sparen