Studie belegt: Mobiles Banking nicht sicher genug

  1. 29.12.2011 15:17
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Handy und Laptop
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Datenverschlüsselung und Fernlöschung längst nicht selbstverständlich

Der Mobilitätstrend bei den Banken schreitet voran. Mitarbeiter werden zunehmend mit Smartphones oder Tablets ausgestattet, um auch jenseits des Büros auf Daten zugreifen zu können. Aber wie sicher sind die Daten dort?

Eine aktuelle Studie von Steria Mummert Consulting zur IT-Sicherheit in Deutschland ergab, dass 70 % der Banken das Ablegen von Daten auf einem Smartphone für grundsätzlich sicherheitskritisch erachten.

Trotz befürchteter Risiken sind nur wenige Banken aktiv

Dessen ungeachtet verschlüsseln jedoch lediglich 45 % der Institute die abgelegten Daten, und nur 20 % der Institute sind überhaupt imstande, eine Fernlöschung von Daten vorzunehmen, beispielsweise für den Fall eines Geräte- und Datenverlusts infolge Diebstahls.

Mobiles Arbeiten bedeutet Datenablage auf Tablet-Geräten, aber auch E-Mail- und Faxversand von fremden Geräten. Dadurch sehen 75 % der deutschen Banken die Vertraulichkeit von Informationen gefährdet.

Kritisch in Punkto Sicherheit sehen darüber hinaus 70 % der Branchenentscheider die Datenablage auf Smartphones oder das Lauschen durch Zuhörer bei Telefonkonferenzen. Auch das Remote-Login, z. B. im Zusammenhang mit einer Einwahl in Hotelumgebung, sehen 60 % als Sicherheitsrisiko an.

Überarbeitung der Sicherheitskonzepte angezeigt

Wolfram Funk, IT-Sicherheitsexperte bei Steria Mummert Consulting, fasst das Ergebnis der Studie zusammen, indem er von Nachholbedarf im Hinblick auf die Gewährleistung mobiler Sicherheit spricht. Neben der ständigen Überarbeitung der Sicherheitskonzepte als Antwort auf die rasante Entwicklung bei Schädlingen bedürfe es seiner Einschätzung nach eines guten Patch- und Schwachstellenmanagements.

Zudem sei die Schulung der Mitarbeiter sowie die Sensibilisierung für die Risiken mobiler Kommunikation angezeigt. Die Studie zeigte auch, dass ungeachtet angewandter Maßnahmen zur Abwehr von Trojanern, Viren oder Hackern nur 50 % der Institute über dezidierte Richtlinien verfügen. Ganze 45 % sehen von der Verschlüsselung ihrer Nachrichten und Netzwerke beim mobilen Einsatz ab und noch 40 % haben keine PIN-Sperre bei Nichtbenutzung des mobilen Endgeräts implementiert.




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