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Das kontaktlose Bezahlen ist für kleinere Geldbeträge bis 20 Euro möglich. Hierfür muss zuvor die Karte um einen bestimmten Geldbetrag am EC-Automaten aufgeladen werden. Über die sogenannte Near-Field-Communication-Funktechnik (NFC) soll der Kunde dann ohne Eingabe der Geheimnummer bezahlen können. Die Karte, die mit einem speziellen Chip ausgestattet ist, wird einfach an das Lesegerät gehalten, der entsprechende Betrag wird von dem zuvor aufgeladenen Guthaben abgezogen.
Vollständige Einführung wahrscheinlich erst 2014
Laut Berichten der "Saarbrücker Zeitung" soll das Pilotprojekt der Sparkassen im August 2012 anlaufen. Das Pilotprojekt beschränkt sich zunächst auf einige wenige Gebiete, denn eine vollständige Einführung ist mit hohem Aufwand verbunden. Nicht nur die Händler müssen mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet, sondern Millionen EC-Karten-Inhaber mit neuen Karten versorgt werden. Der Austausch der Karten sowie die Vergabe der Lesegeräte ist für die Jahre 2013 und 2014 geplant.
Vorteile und Nachteile des kontaktlosen Zahlens
Die Sparkassen sehen die Vorteile des kontaktlosen Bezahlens in höheren Umsätzen sowie kürzeren Warteschlagen. Allerdings birgt diese Bezahlmethode auch gewisse Risiken. Ein Nachweis der NFC-Zahlungen auf den Kontoauszügen erfolgt nicht, außerdem ist das aufgeladene Guthaben bei einem Verlust der EC-Karte unwiderruflich verloren.