Hans-Böckler-Stiftung: Mini-Jobs zu niedrig bezahlt

  1. 25.01.2012 09:14
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Bürokauffrau
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Extreme Niedriglöhne sind bei Minijobs keine Seltenheit, beklagt die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt in drei kürzlich veröffentlichten Studien. Die Löhne von Minijobbern, vor allem von Hartz IV-Empfängern, seien fast durchweg weit niedriger als bei ihren festangestellten Kollegen. Damit versuchen die Unternehmen offensichtlich, ihre Personalkosten deutlich zu senken.

Einstieg über Minijob
Die Minijob-Zentrale stellt im Gegensatz dazu fest, dass 25% aller Geringverdiener über ihren Minijob in eine Festanstellung mit höherer Bezahlung wechseln konnten. Reichlich 30% der Minijobber finden am Ende eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, oft sogar ohne den Arbeitgeber zu wechseln.

Rentenpunkte sammeln
Auch bei Minijobs werden Arbeitgeberbeiträge an die Rentenversicherung fällig, so dass der Rentenanspruch aufgebessert wird. Durch weitere eigene Rentenbeiträge kann der Minijobber sich sogar das komplette Leistungspaket (je nach Versicherungszeit) der Rentenversicherung sichern.






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