Rente mit 67: Frauen sollten besser vorsorgen

  1. 26.01.2012 11:20
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Rente
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Private Vorsorge ist nicht gerade ein Frauenthema. Während 57 Prozent der Männer für ihren späteren Ruhestand auf zusätzliche Bezüge aus einer privaten Altersvorsorge zurückgreifen können, ist das nur bei 46 Prozent der berufstätigen Frauen der Fall. Die "Rente mit 67" macht es nicht besser, denn wer früher nicht mehr arbeiten will, muss höhere Abschläge bei den Rentenbezügen hinnehmen.

Das gilt für alle, die nach 1963 geboren wurden. Wer vor 67 in Rente geht, muss pro Jahr 3,6 Prozent Abschlag einkalkulieren, das sind bei vier Jahren mehr als 14 Prozent. Dieser Abschlag gilt nicht nur bis zum 67. Lebensjahr, sondern über den gesamten Zeitraum des Rentenbezugs.

Frauen schätzen Rentensituation falsch ein
Berufstätige Frauen sind noch immer zu optimistisch, was ihre spätere Rente angeht. So gehen sie immer noch davon aus, der Rentendurchschnitt liege bei 58 Prozent des durchschnittlichen Bruttoeinkommens, die Realität liegt aber bei derzeit 47 Prozent (ausgehend von 45 Jahren Beitragszahlung). Schon heute kommen 21 Prozent aller Rentenrinnen nicht mit ihren Rentenbezügen aus, bei den Männern sind es 19 Prozent.




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