Insgesamt 13 wasserfeste und nicht wasserfeste Volumenmascaras haben die Tester der Stiftung Warentest für die Februar-Ausgabe der Zeitschrift test (online unter
www.test.de/wimperntusche) überprüft. Ihr Ergebnis: "Gutes“ Mascara muss nicht teuer sein." Bei vergleichbarer Qualität lassen sich bis zu 80 % sparen.
2 Produkte kamen nicht über ein "ausreichend" hinaus
Kein Produkt konnte das Versprechen besonderer Fülle für die Wimpern absolut halten. Dennoch wurden 7 Mascaras mit dem Qualitätsurteil "gut" bewertet, während 2 Produkte nicht über ein "ausreichend" hinauskamen: Die Rimmel Max BoldCurves Extreme Volume & Lift Mascara sowie p2 LashBomb Mascara von dm.
Erstere bestand den mikrobiologischen Test nicht und scheiterte an den im Test eingebrachten Keimen. Bei letzterer blieb zu viel Farbe an der Bürste haften, so dass funktionierte das Zusammenspiel von Bürste, Abstreifer und Wimperntusche als unbefriedigend bewertet wurde..
Originalitätssicherung moniert
Eine Originalitätssicherung vermissten die Tester bei 7 der geprüften Volumenmascaras. Die Gefahr für die Käuferin: Die Mascara könnten vor ihr bereits andere Kunden ausprobiert haben. Folge: Das Risiko von Bindehautentzündungen durch die mögliche Übertragung von Bakterien an den Wimpern.
Teuer ist nicht automatisch besser
Während der Kunde für die Lash Queen Mascara Waterproof von Helena Rubinstein ca. 33 € zahlt, kostet die Artdeco Pefect Volume Mascara Waterproof nur etwa 6,60 € - man spart satte 80 %. Auch bei den nicht wasserfesten Produkten lassen sich mehr als 10 € sparen wenn man nicht die teuerste, sondern die günstigste "gute" Wimperntusche kauft, und zwar bei Aldi Nord.
Klassiker nicht schlechter als Volumenmascaras
Das Long Life Mascara von Astor gilt als Klassiker und konnte sich im Vergleich gegen die meisten ausgewiesenen Volumenmascaras durchaus behaupten. Der Vorteil liegt im Preis mit 30 Cent pro Milliliter.